Vicky Roach Rezension: Der Lego Film 2

Szene aus dem Lego-Film Teil 2.

Der Lego-Film 2 (PG)

Drei Sterne

Regisseur: Mike Mitchell

Darsteller: Chris Pratt, Elizabeth Banks, Will Arnett

Laufzeit: 107 Minuten

Fazit: Süß, aber übermäßig hergestellt

Der erste Lego-Film klickte – mit Kritikern und Publikum gleichermaßen.

Zwei Spin-Off-Filme später zeigen einige der ineinandergreifenden Ziegel deutliche Abnutzungserscheinungen.

In The Lego Movie 2, der direkt auf die Ereignisse des Originalfilms folgt, wird Bricksburg von riesigen Duplo-Außerirdischen überfallen.

Stumm, unbeholfen, anfällig für Zerstörung zerstören die intergalaktischen Eindringlinge das Friedensangebot von Emmett (Chris Pratt) – ein großes rosa Herz – fast ohne Pause.

Der darauffolgende Kampf zwischen zwei Welten macht eine einst blühende Metropole aus.

Fünf Jahre später bewohnt Emmett eine düstere, postapokalyptische Landschaft mit Lucy / Wyldstyle (Elizabeth Banks), Batman (Will Arnett) und den Überresten ihrer ehemaligen Bande (Superman, Wonder Woman und Green Lantern sind MIA).

Szene aus dem Lego-Film Teil 2.

Szene aus The Lego Movie Part 2. Quelle: Geliefert

Die Überlebenden bleiben zurückhaltend und meiden alles, was neu oder glänzend genug ist, um die Aufmerksamkeit ihrer marodierenden Feinde auf sich zu ziehen.

Aber Emmetts Wunsch, wiederaufzubauen, besiegt ihn schließlich.

Als der gutmütige Anti-Anti-Held Lucy sein Traumhaus zeigt, bricht die Hölle los – in Form einer bösen intergalaktischen Mini-Puppe namens General Sweet Mayhem (Stephanie Beatriz), Kommandeur der Systar-Systemarmee.

Mayhem entführt Emmetts Freunde und bringt sie in eine andere Galaxie, in der sie von den bösartigen, eingängigen Popklängen einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Auf Befehl der beeindruckenden Gestaltwandlerin Queen Watevera Wa'Nabi (Tiffany Haddish).

Emmett verwandelt sein Haus in ein Raumschiff und folgt ihm.

Seine Kollision mit einem Asteroiden in der Luft wird um die elfte Stunde mit Hilfe eines robusten Abenteurers, Rex Dangervest (eine lustige Parodie über Pratts Action-Man-Persona in Filmen wie Jurassic Park und Guardians Of the Galaxy) abgewendet.

Szene aus dem Lego-Film Teil 2.

Szene aus The Lego Movie Part 2. Quelle: Geliefert

Unter der Anleitung eines Weltraum-Cowboys mit Stoppelfingermottern "Emmett", um den Tag zu retten.

Der daraus resultierende Showdown verursacht einen solchen katastrophalen Riss im Universum, die Nachhall ist ganz oben zu spüren – in die reale Welt, wo Lego Finn (Jadon Sand) und seine Schwester Bianca (Brooklynn Prince) unterbringen.

Diese süße, luftige Fortsetzung ist reichlich mit Popkultur-Anklängen überzogen und bietet Kinobesuchern und ihren Begleitern ein paar gute Lacher.

Das Drehbuch von Phil Lord und Christopher Miller, der den ursprünglichen Hit für 2017 schrieb und inszeniert hat, macht einige scharfe Beobachtungen über die unterschiedlichen Spielweisen von Mädchen und Jungen.

Am Ende scheint es dem Regisseur Mike Mitchell (Trolls) anscheinend ein paar Schlüsselelemente zu fehlen. Er spielt eindeutig mit einem Hand-Me-Down-Set.

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